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Das Neueste in und um die FES herum

Abschied nach zwölf Jahren

Schulleiter Paul-Gerhard Schneider geht von Bord

27.07.2020

Es war eine Feier, wie er sie sich klammheimlich gewünscht hatte: Ein Gottesdienst, in dem nicht er allein im Mittelpunkt stand, ruhig und in bewegender Feierlichkeit. Auf diese Weise nahm Paul-Gerhard Schneider am Montag vor den Sommerferien nach zwölf Jahren Abschied als Schulleiter von der Freien Evangelischen Schule Böblingen.

Warme Dankesworte und viele gute Wünsche für die Zukunft – ausgedrückt in zahlreichen Grußworten von Vorstandsmitgliedern, aus der Elternschaft, dem Kollegium und des neuen Schulleiters Moritz Widmaier – begleiteten den scheidenden Rektor in den Ruhestand.

Unter den zahlreichen Anwesenden waren auch Schneiders Frau Heidi sowie Kinder, Enkel und zahlreiche Weggefährten. „Deine menschliche Größe hat mich beeindruckt“, so betonte der neue Schulleiter Moritz Widmaier, der es als Vorrecht bezeichnete, dass er sich ein Jahr an Schneiders Seite einarbeiten durfte. Echte Demut, eine dienende Haltung und eine liebevolle Ausstrahlung nannte er als die zentralen Charaktermerkmale seines scheidenden Vorgängers. „Du bist ein echter Leiter und eine echte Leiter – andere können durch dich nach oben kommen und ihr Potential ausschöpfen.“

Da aufgrund der aktuellen Hygieneverordnung auf gemeinsames Singen verzichtet wurde, übernahm es Schneider selbst, das Lied „Gib mir die richtigen Worte“ von Manfred Siebald und den Gospel „Amen“ nach seiner Ansprache zu singen. Für viele Zuhörer waren es noch einmal sehr emotionale Momente, als die Stimme „ihres“ Schulleiters so ganz allein, mutig und klar die Kirche Sankt Maria in Böblingen füllte.

Die Elternbeiräte überreichen Paul-Gerhard Schneider ihr Abschiedsgeschenk im Namen aller Eltern

Im Rahmen des Fest- und Abschiedsgottesdienstes wurde auch Rückschau auf all die Wunder und Führungen Gottes gehalten, die die Entwicklung der FES aus dem Stadium einer „Vision“ und der ersten Klasse mit 13 Schülern zu der heutigen Größe einer Grund-, Werkreal- und Realschule mit rund 450 Schülerinnen und Schülern möglich machten. Der Realschulzweig wurde unter Schneiders Federführung in den letzten Jahren aufgebaut.

Auch den Mitgliedern des Vorstands der Schule wurde im Rahmen der Feier für die oft arbeitsintensive ehrenamtliche Tätigkeit gedankt – allen voran Gernot Herwig, der sich bereits seit 20 Jahren einbringt. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Lehrerinnen Sarah Rein mit der Violine und Ruth Sondergeld am Klavier.

Text und Bild: GeS

Happy Birthday!

Die FES feiert 20-jähriges Bestehen

Herzlich Willkommen!

…ihr lieben Erstklässler!

Am 14.9.19 feierten wir mit euch euren Einschulungsgottesdienst in der Freien Ev. Gemeinde. Dabei ließen euch die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen von ganzen Herzen spüren: Wir freuen uns auf euch!
Lange hatten Sie Gesang & Theater für euch vorbereitet und gaben euch mit auf den Weg: Du bist nicht allein! Dein Papa im Himmel ist für dich da!

Diesen Gedanken nahm Herr Schneider in seinem Impuls ebenfalls auf. Umrahmt wurde der Gottesdienst von Liedern, die von der Band aus Eltern & (ehem.) Schülern begleitet wurden.

Nach dem Gottesdienst ging’s für euch und eure Lehrerinnen mit dem Bus zur Schule – dort hattet ihr eure erste Schulstunde im Klassenzimmer. Abschließend gab es für die ganze Schulgemeinschaft einen leckeren Mittagsimbiss!

Mit Mörtel und Ziegelsteinen auf Nehemias Spuren

Schüler von Klasse 3 bis 9 verbrachten Bibelmemory-Wochenende auf dem Kapf

„Da bekommt man ja schmutzige Hände wie ein Bauarbeiter“, zufrieden klopft Joshua aus der 6a den Mörtel von den Händen. Vor ihm steht in Miniatur das Modell einer Stadtmauer – aus kleinen Ziegelsteinen selbst gebaut, versteht sich. Ein paar Playmobil-Männchen sorgen für das nötige Personal. Dies war eine der vielfältigen Möglichkeiten wie das biblische Thema „Nehemia“ im Rahmen der diesjährigen Bibelmemory-Freizeit auf dem Kapf in Egenhausen Gestalt annahm.

Andere Bibel-Gruppen bastelten zu diesem Thema, sangen, erarbeiteten ein eigenes Theaterstück oder schleppten große Steine mit Fürbitten in den gemeinsam gestalteten Gottesdienst. Mit rund 80 Kindern aus den Klassen 3 bis 9 verbrachte ein Team von Lehrerinnen und Lehrern der FES Böblingen gemeinsam mit Mitarbeitern des Vereins „Bibelmemory“ ein Wochenende mit buntem Programm im Freizeithaus. Dies ist stets Höhepunkt und Belohnung für das fleißige Lernen von Bibelversen in den Wochen davor.

Neben dem biblischen Programm gab es dabei auch wieder zahlreiche Freizeitangebote, das die Schüler fleißig in Anspruch nahmen, wie etwa ein Bastel-Workshop mit Holz, Bogenschießen, Klettern am Kletterturm oder Fußballspielen sowie ein sportlicher Spielespaß im Beach-Volleyball-Feld.

Auch „Chillen rund ums Haus“ war ein beliebter Programmpunkt, wobei Tischtennisplatte und Tischkicker ständig umlagert waren.  Auch im neuen Schuljahr gibt es für die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 2 wieder die Möglichkeit, freiwillig am Lernprogramm von Bibelmemory teilzunehmen. Pro Woche wird dabei in der Regel ein Vers auswendig gelernt, der von einem Erwachsenen abgehört wird. Als Belohnung winken Preise sowie das Freizeit-Wochenende (Teilnahme freiwillig). Die Anmeldung für die neue Runde findet zu Beginn des neuen Schuljahrs statt, ab den Herbstferien beginnt das Lernen der Verse.

Bilder und Text: Gertraud Schöpflin

Die FES radelt für ein gutes Klima

Wer macht mit?

Auch in Holzgerlingen sollen in der Zeit vom 11. – 31.05.2019 möglichst viele Kilometer für ein besseres Klima, bessere Radversorgung und ein besseres Miteinander erradelt werden. Dazu hat das Rathaus folgende homepage eingerichtet: https://www.stadtradeln.de auf der die Schule als Team registriert ist. Jeder Schüler der FES oder Elternteil oder Freund kann das Team verstärken und seine Kilometer registrieren lassen.

Wir sind gespannt, wieviel da “erradelt" wird und wünschen natürlich, dass in der Aktionszeit die Teilnehmer mit Maiensonne verwöhnt werden.

Wie gut, dass wir solche Väter an der Schule haben!

Wie lang ist eine Trompete, wenn man sie auswickelt?

Blechblasinstrumente live!

Wie schwierig (oder einfach) ist es, einer Tuba oder Zugposaune einen Ton zu entlocken? Wie lang ist eine Trompete, wenn man sie  “ausgewickelt" hat?

Mit diesen und vielen andere Fragen konnten die SchülerInnen der Klasse 3a (bereits Anfang Februar) Herrn Groß, Leiter des Posaunenchores des CVJM Gärtringen, löchern und natürlich die Instrumente auch gleich praktisch ausprobieren.

…gegen das Vergessen

FES engagiert sich bei der Einsetzung neuer Stolpersteine

Nachdem während der Projekttage in der Sekundarstufe die Stolpersteine schon Thema waren, war es nur schlüssig, dass die FES sich bei den Feierlichkeiten zur Einsetzung der nächsten Stolpersteine engagieren würde.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert mit seiner Aktion der „Stolpersteine“ an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor dem letzten selbst gewählten Wohnort, dem Geburtsort oder Ähnlichem Gedenktafeln aus Messing für die Opfer in den Gehweg einlässt. Bereits 2018 wurden in Holzgerlingen zwei Steine in Erinnerung an Johannes Binder und Pauline Hermann, geborene Dieterle verlegt. Am Freitag kamen nun vier weitere Steine für Magdalena Marie Schweizer, Fritz Rabel, Otto Gottlob Maurer und Maria Katharina Mesle hinzu. Alle vier Holzgerlinger sind damals in  Grafeneck vom Nazi-Regime ermordet worden.

Am Freitag, den 29.03.2019 fand vor der Einsetzung der Steine ein Gedenkgottesdienst statt, den Schüler der FES mitgestalten durften. Anschließend folgte man dem Künstler bei der Einsetzung der Steine.

Ein großer Dank all denen, die sich engagiert und ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben. Es ist für die FES, als christliche Schule wichtig, den Schülern auch hier einen verantwortlichen Umgang vorzuleben und so eine Kultur „gegen das Vergessen“ zu fördern.

Kennst Du “Handlettering"?

Die neue AG an der FES

Handlettering, mit der Hand Buchstaben frei gestalten, das bietet die FES für die Klassen 6 + 7 am 22. +. 29.05.19 an.

Hier ein paar Eindrücke von den Ergebnissen in den Klassen 3 + 4:

Die 5a ist dankbar

…frei nach der Melodie: Danke für diesen guten Morgen….
„DANKE“

Ein Lied von Schülern der 5a gedichtet.

Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag.

Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Danke für diese CocaCola, danke für diese Leckerei.

Danke für jeden neuen Morgen und das Frühstücksei.

Danke für unsere schönen Träume, danke für diesen guten Schlaf.

Danke für meinen Lieblingspulli, dass ich ihn tragen darf.

Danke für diese guten Freunde, danke dass wir uns gut verstehen.

Danke, dass sie mit mir durch Dick und Dünn durchs Leben gehen.

Danke, dass du die Welt geschaffen, danke dass du uns gesegnet hast.

Danke, dass du uns anlachst und uns wieder glücklich machst.

Danke für unsere gute Freundschaft, danke dafür, dass es uns gibt.

Danke für unsere Klassengemeinschaft und für diesen Beat.

Danke für das schöne Leben, danke für jedes leckere Gericht.

Danke für den Geschmack im Mund, das ist wie ein Gedicht.

Danke für unsere coole Crew, danke dass wir zusammen sind.

Danke für unsere tolle Klasse, du liebst jedes Kind.

Danke für unsre tollen Freunde, danke für „the crew 2“.

Danke für jeden Spaß im Leben, dubidubidu.

Virtuelle Berufsorientierung

Nane ist ein echter Gewinn

Im März in der Kreiszeitung Böblinger Bote: https://www.fesbb.de/wp-content/uploads/2019/03/nane-frank-krz.pdf

Was das digitale Zeitalter angeht, ist die Freie Evangelische Schule Böblingen am Puls der Zeit. Mithilfe des kostenfreien Unterrichtsmaterials von www.deinerstertag.de wird das Berufsorientierungsangebot des Konzeptes Fit4Work schülernah und tagesaktuell ergänzt. Auf der homepage verspricht DET: Erlebe die Welt der Berufe in 360°. Tauche mit Virtual Reality in den Arbeitsalltag der spannendsten Unternehmen ein.Neue Berufe entdecken. Mit Ausbildungsvideos in 360 Grad erleben die Schülerinnen und Schüler Berufe hautnah mit einer VR-Brille und so beginnt die Betriebssuche quasi direkt im Klassenzimmer. Die von DET gedrehten Filme werden deutschlandweit allen interessierten Schulen zur Verfügung gestellt – kostenlos und mitsamt der Technik. So lernen junge Menschen Berufswege und Unternehmen kennen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten.

Und so tauchten die Schüler der Klasse 9 der Realschule vom 21. bis 25. Januar 2019 eine Woche lang in den Arbeitsalltag unterschiedlicher Berufsbilder ein. Dieses Angebot kam natürlich gut an und die Schüler erhielten vielfältige und spannende Einblicke in die Berufswelt.

Emsige Schüler

Eintauchen in eine ganz andere Welt

Projekttage an der FES zum Thema Verantwortung

Ein Stein – ein Name – ein Mensch

In Holzgerlingen wird mit den vom Gunter Demnig gestalteten Messingtafeln, der „Stolpersteine“, an die Opfer der NS-Zeit gedacht. Man findet sie eingelassen in verschiedenen Gehwegen der Stadt, immer vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer, dem Geburtsort oder Ähnlichem. Somit wird auf einzelne Schicksale aufmerksam gemacht, um diese grausame Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. 

Mit den „Steinen“ vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig. In Bezug zu Holzgerlingen stehen sechs Personen, für welche im Laufe der kommenden Jahre die Steine in Holzgerlingen verlegt werden.

Die Projektgruppe, die sich mit dem Thema Verschleppung und Ermordung im Dritten Reich beschäftigt hatte, besuchte in der Woche vor Weihnachten die Steine für Johannes Binder (*24.05.1884 – †22.08.1940) und Pauline Hermann geb. Dieterle (*24.10.1891 – †28.08.1940) in der Klemmertstraße. Die Schicksale und die Mahnung für heute wurden zum aktuellen Thema, obwohl Jugendliche heute eine große Distanz zu der Zeit haben. Ganz praktisch nahmen die Schülerinnen und Schüler Putzschwämme und biologische Reinigungsmittel zur Hand, um die beiden Stolpersteine zu reinigen und ihnen wieder zu Glanz zu verhelfen.

Für alle eine beeindruckende Geste. Die Schule freut sich darüber, dass in Holzgerlingen noch weitere drei Steine gesetzt werden.  Es wird für uns als Freie Evangelische Schule immer ein Anlass sein, Projekte oder Aktionen zu planen, um die uns anvertrauten SchülerInnen für Unrecht und Verfolgung zu sensibilisieren.

Eine Faust voll Gold für die FES Böblingen:

Zahnarztpraxis spendet Altgold für Laptops

Das Lächeln in den Gesichtern hätte für eine Zahnpasta-Werbung nicht schöner sein können: Freudestrahlend nahmen die Vertreter von Vorstand und Schulleitung der Freien Evangelischen Schule Böblingen am Donnerstag eine Spende von 6.785, 85 Euro entgegen. Die Schüler in der Aula der Schule staunten dabei nicht schlecht, als ihnen Zahnarzt Dr. Tilman Wagner erklärte, wie es zu der Spende kam: „Der Dank gehört meinen Patienten!“ Seit 2005 sammelt er in seiner Praxis für Zahngesundheit das Zahngold von Patienten, die es ihm für einen guten Zweck überlassen. Eine ganze Faust voll Gold ist dabei in 13 Jahren zusammengekommen. Die Edelmetallfirma Wegold bei Nürnberg ermöglichte schließlich die Höhe der Spende, indem sie auf Analyse- und Scheidekosten verzichtete, da sie sich ebenfalls für den „sozialen Aspekt“ gewinnen ließ, wie Firmenvertreter Marco Breisch bei der Scheckübergabe betonte. Nach dem guten Zweck musste der Zahnarzt nicht lange suchen. Als Vater von drei Kindern gehörte er 1999 zu den Gründungsmitgliedern der Freien Evangelischen Schule Böblingen und war etliche Jahre im Vorstand sowie als Finanzwart tätig. Inzwischen besuchen über 480 Schüler die Grund-, Real- und Werkrealschule in den Standorten in Böblingen und Holzgerlingen. „Ich kenne die Bedürfnisse einer Schule in freier Trägerschaft aus eigener Erfahrung“, meinte Wagner anlässlich der Scheckübergabe. Schulleiter Paul-Gerhard Schneider kündete an, dass sich das Zahngold in der Schule in Laptops und Tablets verwandeln wird. „Als Schule muss man heutzutage innovativ sein, da wollen wir in unsere IT-Ausstattung investieren!“ Schüler der 10. Klasse hatten ein Büffet für diesen Anlass zusammengestellt, das von einigen Eltern im Anschluss den Gästen angeboten wurde.  –GeS-

Foto: Große Freude in der FES: Zahnarzt Dr. Tilmann Wagner und Marco Breisch von der Edelmetallfirma Wegold überreichen Kindern und Schulleitung eine Spende, die durch gesammeltes Altgold von Patienten zustande kam.

Foto: Gertraud Schöpflin

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